Herzlich willkommen!



Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Ziele und Ideen näher bringen und Sie über unsere Arbeit informieren.


Wer sind wir ?

Wir sind eine engagierte ehrenamtliche Rettungshundestaffel aus Norddeutschland. Wir bilden unsere Hunde zu Suchhunden genauer gesagt zu Mantrailern aus, um vermisste Personen zu suchen. Unsere Mitglieder – unterschiedlichen Alters - kommen aus den verschiedensten Berufen. Allen gemeinsam ist die direkte Teamarbeit mit ihren Hunden, ihre Naturverbundenheit und ihre Bereitschaft unabhängig von Wind und Wetter mit dem Hund zu arbeiten. Es sollte ein „sinnvolle Beschäftigung“ für den Hund werden; die Faszination des ausgeprägten Geruchsinns unserer Hunde und die gemeinsam im Team mit dem Hund gestaltete Sucharbeit  motiviert uns, diese  Arbeit in den Dienst der Rettungsarbeit zu stellen. Unsere Rettungshundestaffel arbeitet ehrenamtlich.
  
Was ist Mantrailing ?

Ein im Mantrailing ausgebildeter Hund ist in der Lage, eine vermisste Person anhand des Individualgeruches zu verfolgen. Der Individualgeruch ist vergleichbar mit einem Fingerabdruck des Menschen und somit einzigartig. Bakterien zersetzen abgestorbene Hautzellen, in Verbindung mit den Hautausscheidungen entsteht der Individualgeruch.

Der Mensch verliert ca. 40.000 Zellen in der Minute, die überall am Menschen und Gegenständen, die mit ihm Kontakt hatten anhaften. Der Körperluftstrom transportiert die Schuppen (abgestorbene Hautzellen) in die Umgebung. Dort sind sie dann den Umwelteinflüssen wie Temperatur, Wind und Feuchtigkeit ausgesetzt. In Abhängigkeit verschiedener Geländeformen werden die Geruchspartikel unterschiedlichen Temperatur- und Strömungseinflüssen ausgesetzt, so dass sie sich entweder wesentlich weiter abseits der Spur ausbreiten oder die Spuren reißen ab. Hier ist das Wissen des Hundeführers um die Umwelteinflüsse auf den Geruchs gefordert , um dem Hund sinnvoll unterstützen zu können.. Am einfachsten nachzuvollziehen ist der Einfluss des Windes.  Je nachdem, wie stark z.B. der Wind weht, werden die Hautschuppen unterschiedlich weit verstreut. Es kommt also auch vor, dass der Mantrailer 20-30 Meter neben der eigentlichen Spur läuft.

Mit Hilfe eines Geruchsartikels (z.B. Kleidung, Taschentuch, Schlüssel etc.) nimmt der Hund die Geruchsspur der vermissten Person auf. Der Mantrailer benötigt keine Bodenverletzung (niedergetretene Grashalme,...) als Unterstützung bei der Suche und ist somit in der Lage, die Spur über die verschiedensten Bodenarten (Beton, Asphalt, Waldboden etc.) zu verfolgen.



Mantrailing in der Rettungsarbeit
Wann wird der Mantrailer in der Rettungsarbeit eingesetzt? Mantrailer werden ausschließlich unterstützend bei der Suche von vermissten Menschen eingesetzt. Dies gilt nicht für die Suche in Trümmern oder im unwegsamen Gelände. Hier werden vorzugsweise ausgebildete Flächenhunde eingesetzt. Für den Einsatz der Mantrailer ist die gesuchte Person und der letzte Aufenthaltsort bekannt . 
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