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Hunde haben die Nase vorn!
Nase:
Das Riechzentrum eines
Hundes ist etwa vierzig Mal größer als das des Menschen. Außerdem
hat der Hund ein bedeutend größeres Riechhirn. Auf der Riechschleimhaut des
Hundes befinden sich ca. 220 Millionen Riechzellen, auf der des Menschen nur ca. 5
Millionen.
Ein
Mensch riecht ein Gramm Buttersäure, die in einem zehnstöckigen Haus verteilt
ist, gerade noch. Ein Hund kann die Buttersäure riechen, wenn ein Gramm davon im
Luftraum über Hamburg bis in 100 Meter Höhe verteilt wurde.
Die Buttersäure
(Butansäure) entsteht bei der Zersetzung von Eiweißen und Fetten. Sie ist in
ranziger Butter und im Schweiß enthalten und ist auf Grund ihres starken,
charakteristischen Geruchs unverkennbar.
Atmung:
Bei intensiver Sucharbeit
des Hundes ist die Atmung verändert: Die Atemzüge werden während des Einatmens
jeweils vorzeitig unterbrochen. Das bedeutet, dass bei intensiver Sucharbeit,
nach ca. 20 Minuten, eine Pause eingelegt und der Hund zum Wasser trinken
aufgefordert werden sollte, damit die Suche erfolgreich fortgesetzt werden kann.
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